Gutes Futter ist die beste Medizin - Anregungen und Entscheidungshilfen

Dieses Motto kann ein ganzes Hundeleben lang gezielt und wirkungsvoll von Tierhalter genutzt werden.

Nachdem ich einige Jahre meine Hündin gebarft hatte (BARF = biologisch artgerechte Rohfütterung), stellte ich vermehrtes Trinken sowie eine leichte Inkontinenz bei ihr fest. Dieses Problem besprach ich mit einem nach TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) arbeitenden Tierarzt, der mir zwei kleine Änderungen des Futterplans empfahl. Ich setzte seinen Rat um und stellte rasch ein deutlich verringertes Trinkverhalten und keine Inkontinenz mehr fest. Dieses Erlebnis hat mich so tief beeindruckt, dass ich Genaueres wissen und lernen wollte und mich selbst zur Hundeernährungsberaterin ausbildete.

Objektiv betrachtet wissen wir, dass eine ungünstige Ernährungsweise bestimmte Erkrankungen nach sich zieht, und das bei Mensch und Tier. Kennen Sie den markanten Satz: „Du bist, was Du isst!“? Diese Aussage bringt exakt diese Tatsache zum Ausdruck.

ANREGUNGEN UND ENTSCHEIDUNGSHILFEN

Jeder Tierbesitzer sollte sich darüber im Klaren sein, dass Ernährung die Komponente ist, die 2 – 3 Mal am Tag ein Leben lang Einfluss auf den Organismus des Tieres nimmt und eine höhere Investition in die tägliche Futtergabe fortlaufend zur Gesunderhaltung des Tieres beiträgt. Kombiniert man artgerechte Ernährung mit Naturheilverfahren, so ist das fein funktionierende Wunderwerk Tierorganismus bei Erkrankungen häufig leichter ansprechbar. Naturheilverfahren aktivieren die Selbstheilungskräfte, chemische Wirkstoffe verändern Abläufe. Greift man an einer Stelle mit Medikamenten in den Organismus ein, erzielt man die gewünschte Wirkung, die im Räderwerk der biologischen Abläufe an einer anderen Stelle jedoch unerwünschte Nebenwirkungen hat. Entsprechend sollten Medikamente nur dann verabreicht werden, wenn es unbedingt nötig ist. Frei nach dem Motto: „So wenig wie möglich, so viel wie nötig!“
Nicht immer sind Naturheilverfahren möglich, und es sollte immer bedacht werden, dass mit den verträglichsten Mitteln der maximale Erfolg erzielt werden soll. Übertragen auf unsere geliebten Tiere heißt das, dass ein möglichst langes und gesundes Leben erzielt werden soll. Die Ernährung des Haustieres ist da ein starker Verbündeter. Ist dieser Grundstein gelegt, kann man entsprechend dem Alter oder im jahreszeitlichen Verlauf die Ernährung mit Nahrungsergänzungsmitteln abrunden. Junge Tiere haben einen anderen Bedarf an Nahrung und Nahrungsergänzung als Senioren, deren Verdauungstrakt meist nicht mehr so gut arbeitet. Das kann man mit angepasster Fütterung auffangen. Saisonal gibt es z.B. die Möglichkeit, das Immunsystem in der kalten Jahreszeit zu unterstützen oder eine Entlastung über gezielte Entgiftung mindestens 2 Mal im Jahr vorzunehmen.

WIE LÄSST SICH DAS IM ALLTAG UMSETZEN?

Das Futter sollte möglichst frisch und artgerecht sein, wobei die zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten des Tierbesitzers miteinfließen müssen. Wenn Sie sich im Dschungel der angebotenen Futtermittel schlecht zurechtfinden, fragen Sie jemanden, der firmenunabhängig so berät, dass es nachvollziehbar bleibt. Professionell erstellte Futterpläne und eine anfänglich intensivere Ernährungsberatung ersparen Selbstrecherche und damit Zeit und Fehler. Höhere Investitionen in der Anfangsphase zahlen sich im Laufe der Lebenszeit des geliebten Tieres aus und belohnen den Tierbesitzer letztlich mit guter Gesundheit und Vitalität seines Vierbeiners!

PETRA FRÖGER
TIERPHEILPRAKTIKERIN MIT PRAXIS IN HAAN

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Ernährungsberatung für Hunde, Bioresonanz, Biophotonenpflaster, Mykotherapie, Tierkommunikation, Baubiologische Untersuchungen von Ställen

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