Australische Buschblüten: Heilen mit Blütenessenzen – Teil 2

Heilen mit den 69 Einzelessenzen der Blüten und ihren Mischungen

Teil 2: Blüten 16 – 35

Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen.
Platon (427 – ca. 348 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler des Sokrates

Im ersten Teil der Artikelserie über die Australischen Buschblüten haben wir herausgearbeitet, dass die Psyche auch in der Tierwelt eine große Rolle spielt. Es ist nicht zu unterschätzen, was eine „kranke“ Psyche bei Vierbeinern für körperliche Krankheiten nach sich ziehen kann. Daher ist es wichtig, immer auch die Seele zu heilen.
Die Australischen Buschblüten schwingen auf einer sehr hohen Frequenz und dringen noch tiefer in die Psyche ein als Bach-Blüten oder die Phytotherapie. Die Buschblüten lassen sich auch sehr gut mit anderen naturheilkundlichen Therapien kombinieren.

Dagger Hakea
Die Dagger Hakea hat ihren Namen von Baron von Hake aus dem 18. Jahrhundert. Es handelt sich um einen Strauch der Proteaceae-Familie, die die Grö- ße von kleinen Bäumen annimmt. Die weißen bis cremefarbenen Blüten duften nach Honig und Zimt. Den Namen Dagger (dt. Dolch) hat der Strauch durch seine kelchförmigen Blüten. Dagger Hakea ist in feuchten Heidegebieten und im Busch Australiens anzutreffen. Die Tiere, auf die diese Blüte zutrifft, haben mit Wut und Ärger innerhalb des Rudels und auch gegenüber Tieren, die sie kennen, zu kämpfen. Diese Gefühle werden aber nicht durch Drohsprache öffentlich gezeigt. Oft sieht man nur eine Abneigung. Aufgrund der unterdrückten Gefühle können sich körperlich Allergien gegen Nahrungsmittel, Umwelt, Pollen oder eine Leberbelastung zeigen. Diese 16. Blüte hilft, verdrängte Gefühle und Blockaden zu lösen sowie Wut und Ärger zu beseitigen.

Dog Rose
Zu den einheimischen Pflanzen Australiens gehört die Dog Rose, die dort fast überall zu finden ist. Der Strauch wird bis zu 2 Meter groß und besitzt rosa und weiße Blüten. Die 17. Blüte liebt Wasser und ist überall zu finden, wo es feucht ist. Die Themen dieser Blüte sind nagende Ängste und Schüchternheit. Das heißt, die Tiere haben Angst und Scheu im Umgang mit anderen Artgenossen. Sie sind unterwürfig und unsicher. Oft zeigen sie aus Angst spontanen Urinabsatz. Mit Hilfe der Dog Rose sollen diese Vierbeiner mehr Selbstbewusstsein und Mut gegenüber anderen Tieren erlangen und die Situationen, die ihnen Angst machen, besser meistern.

Dog Rose of the Wild Forces
Der Name klingt ähnlich wie Blüte 17, allerdings kommt diese 18. Blüte nur im Südosten Australiens, in Victoria vor. Ebenso wie Dog Rose wächst sie nah am Wasser. Blütenfarbe ist rosa bis lila. Tiere, die mit dieser Blü- te behandelt werden, haben Angst vor Kontrollverlust. Sie kontrollieren ihre Besitzer oder andere Vierbeiner. Außerdem zeigen sie Schmerzen ohne ersichtlichen Grund oder Ursache. Die Essenz hilft den Tieren, wieder ins emotionale Gleichgewicht zu kommen, und sorgt dafür, dass sie eine innere Ruhe erlangen und nicht immer andere kontrollieren wollen.

Five Corners
Five Corners ist überall in Australien zu finden. Dieser Strauch, der bis zu 2 Meter hoch wird, hat rosa Blüten mit gelben Spitzen, die sich zu einem spä- teren Zeitpunkt nach außen hin einrollen. Ihre fünfkantige Beere hat diesem Strauch seinen Namen gegeben. Die Tiere, die diese Blüte benötigen, haben kein Selbstbewusstsein, sind devot und in sich gekehrt. Die betroffenen Hündinnen und Katzen zeigen oft Probleme mit der Läufigkeit/Rolligkeit. Hündinnen entwickeln manchmal eine ausgeprägte Scheinträchtigkeit. Five Corners verhilft diesen Vierbeinern zu mehr Fröhlichkeit, Selbstliebe und Selbstbewusstsein.

Flannel Flower
Im Buschland Sydneys findet man die Flannel Flower, die förmlich dazu aufruft, berührt zu werden. Sie hat wei- ße Blüten, die von der Form an einen Weihnachtsstern erinnern. Die Tiere, die diese Blüte benötigen, mögen keine körperlichen Berührungen. Sie haben wenig Sensibilität und Vertrauen anderen gegenüber und kennen keine Grenzen. Auf der körperlichen Ebene hilft die Essenz bei Hauterkrankungen, da diese oft aufgrund fehlender Abgrenzungen auftreten. Die 20. Blüte hilft, bei körperlichem Kontakt wieder Freude zu empfinden, Sensibilität und Vertrauen anderen gegenüber zu entwickeln (gerade Rüden) und besser Grenzen zu stecken.

Freshwater Mangrove
Bei der Freshwater Mangrove handelt es sich um einen Baum, der neben Seen, Sümpfen und Süßwasserläufen im Northern Territory gedeiht. Er kann bis zu 25 Meter hoch werden und hat wunderschöne rote Blüten, die wie Staubfäden aussehen. Vierbeiner, auf die diese Blüte zutrifft, haben ein verschlossenes Herz. Da sie nicht mit dem Herzen sehen, können körperliche Beschwerden wie Ekzeme oder Probleme mit den Augen auftreten. Positive Auswirkungen zeigt diese 21. Blüte, indem sie das Herz für neue Erfahrungen öffnet und die Bereitschaft fördert, sich anderen Tieren und Gruppen zu öffnen.

Fringed Violet
Gehört zur Lilienfamilie und wird etwa 14 Zentimeter groß. Die violetten Blüten bestehen aus drei Blütenblättern. Diese Pflanze findet man in den Heidegebieten Australiens. Sie bevorzugt Sandsteingegenden. Tiere, die einen tiefen Schock durch traumatische Erlebnisse erlitten haben oder einen unzureichenden psychischer Schutz besitzen, benötigen diese Pflanze. Auch Vierbeinern, die von anderen gemobbt werden, kann die Essenz helfen. Sie ruft einen starken Schutz gegenüber äußeren Einflüssen und Insekten, z.B. Zecken oder Flöhen, hervor. Die 22. Blüte schützt vor negativen Energien im Außen, sorgt für einen starken Schutz gegen psychische Übergriffe und heilt Schockerlebtes.

Green Spider Orchid
Die Nr. 23 hat den Namen Green Spider Orchid. Ihre überaus faszinierende Blüte ist weiß-dunkelrot und die Blätter erinnern an Arme. Gerade bei Tieren, die panische Ängste oder Phobien zeigen, ist die Essenz sinnvoll. Diese Verbeiner sind außerordentlich negativ und depressiv. Green Spider Orchid fördert die telepathische Verbindung und Kommunikation und hilft den Tieren, ihre Ängste und Depressionen zu überwinden.

Grey Spider Flower
Bei Grey Spider Flower handelt es sich um einen Strauch, der zu der Familie der Proteaceae gehört. Er wird 1 – 2 Meter hoch, ist in und um Sydney sowie in den Blue Mountains zu finden. Die Blüte sieht aus wie ein Gesicht. Die Farbe des Blütenkopfes ist rostbraun und mit grau-weißen Härchen ausgestattet. Diese 24. Essenz richtet sich an Tiere, die lebensbedrohliche Vorfälle oder psychische Angriffe, also schreckliche Schockerlebnisse, durchlebt haben. Die Tiere haben Panik. Mit dieser Blü- te erlangen sie wieder Vertrauen, Mut und Gelassenheit.

Gymea Lily
Gymea Lily wird auch Riesenlilie genannt. Der Stamm hat eine Größe von bis zu 4 Meter und weist große, rote Blüten auf. Diese sind trotz ihrer Grö- ße nicht von unten erkennbar, da sie extrem weit oben hängen. Die Vierbeiner, auf die diese Blüte passt, sind sehr stolz und arrogant. Sie lechzen nach Aufmerksamkeit und besitzen eine starke Persönlichkeit, setzen sich über andere Tiere und Menschen hinweg und dominieren sie. Körperlich richtet die 25. Essenz die Wirbelsäule aus und hilft den Tieren, auch Demut zu zeigen und andere neben sich zu dulden.

Hibbertia
Fast alle 115 Arten der Hibbertia kommen in Australien vor und haben gelbe Blüten. Es ist ein Strauch, der in den Bergen und an der Küste von South Wales und dem östlichen Teil Victorias vorkommt. Diese Buschblü- te ist für sture Tiere und solche, die andere durch ihre Intelligenz dominieren, geeignet. Die Tiere haben den Drang, immer Neues lernen zu wollen, ohne es richtig zu verarbeiten. Körperlich wirkt die Essenz bei einem steifen Körper sowie starren Blutgefäßen. Mit Hilfe dieser Blü- te schaffen es die Tiere, eine Zufriedenheit zu erlangen, mit dem Erlernten umzugehen und nicht immer anderen Tieren überlegen sein zu müssen.

Illawara Tree
Illawara Tree ist ein Baum, der bis zu 30 Meter hoch werden kann. Er kommt entlang der Küste Illawaras südlich von Sydney bis nach Queensland vor und besitzt scharlachrote, glockenförmige Blüten. Behandelbare Tiere sind devot und haben Angst, von ihren Besitzern oder Artgenossen zurückgewiesen zu werden. Verantwortung können sie nicht übernehmen. Sie brauchen einen Rudelführer. Gerade wenn diese Tiere neue Erfahrungen machen müssen/ sollen, ist diese Blüte geeignet. Diese 27. Essenz gibt den Tieren mehr Vertrauen (auch in sich selbst), und unterstützt sie dabei, den ersten Schritt zu tun.

Isopogon
Isopogon gehört zur Familie der Proteaceae. Der Strauch wird bis zu 3 Meter hoch und kommt überwiegend in Western Australia vor. Die Blüten sind gelb und haben einen Durchmesser von 12 – 25 Millimeter. Tiere, die auf diese Blüte ansprechen, haben ein schwaches Gedächtnis, Angeeignetes wird schnell vergessen. Sie können nur schwer aus vergangenen Ereignissen lernen und wirken senil. Auch haben diese Tiere einen Kontrollzwang (Herrchen/Frauchen gegenüber) und einen Hang, andere zu manipulieren. Die 28. Buschblüte hilft den Tieren, aus Vergangenem zu lernen und alte Informationen wieder abzurufen. Auch der freie Umgang mit anderen Tieren oder ihren Besitzern wird unterstützt, ohne Manipulation oder Kontrolle.

Jacaranda
Jacaranda ist ein bis zu 30 Meter hoher Baum. Er stammt eigentlich aus Brasilien und Westindien, da er eher trockene Höhenlagen bevorzugt. In Australien wurde er an der Ostküste kultiviert. Jacaranda besitzt lavendelblaue Blüten. Angesprochen werden Tiere, die unkonzentriert wirken, gehetzt und unentschlossen sind. Sie lassen sich schnell ablenken und sind zappelig. Diese 29. Australische Buschblüte hilft dabei, dass die Tiere entschlossener werden, sich besser konzentrieren und schneller denken können.

Kangaroo Paw
Kangaroo Paw gehört zur Gattung der Anigozanthus. Diese umfasst 10 Arten, die alle in der südwestlichen Ecke von Western Australia vorkommen. Sie besitzt grün-rote Blütenblätter und der Blütenstängel kann bis zu 1 Meter lang werden. Angewendet wird Kangaroo Paw bei unsensiblen und egoistischen Tieren. Sie können sich nur schlecht in eine Gruppe oder ihr Rudel integrieren, albern herum und sind unbeholfen. Diese 30. Essenz hilft den Tieren, Entspannung zu erlangen, mehr Feingefühl zu entwickeln und Kontaktfreude zu erleben.

Kapok Bush
Beim Kapok Bush handelt es sich um einen Baum, der sehr schlank ist und bis zu 3 Meter hoch wird. Er wächst in den tropischen Teilen Queenslands, im Northern Territory und Western Australias. Kapok Bush hat gelbe Blü- ten und liebt den Felsboden. Behandelbare Tiere sind entmutigt und apathisch. Sie verzichten lieber auf etwas, als darum zu kämpfen. Diese 31. Buschblü- te hilft, dass die Vierbeiner (neue) Dinge ausprobieren, ohne den Mut zu verlieren. Ihre Wahrnehmung wird geschärft.

Little Flannel Flower
Miniaturausgabe der Flannel Flower. Sie hat dichte, wollige, weiße Blüten und blüht fast das gesamte Jahr. Oft sieht man sie in Heidegebieten und offenen Wäldern auf felsigen Hü- geln, vom Hawkesbury-Sandsteingebiet bis zu den Blue Mountains in New South Wales. Anfällige Tiere haben die innere Führung verloren und das Gefühl, als ob die Last der Welt (oft tragen sie die Last der Halter) auf ihren Schultern liegt und sie diese tragen müssen. Sie sind verbissen. Körperlich hilft die Essenz, Magen-/Bauchschmerzen, die psychosomatisch sind, zu beseitigen. Die 32. Buschblüte hilft, wieder Leichtigkeit zu fühlen und Freude am Leben zu empfinden.

Macrocarpa
Macrocarpa, auch „Rose des Westens“ genannt, ist ein Eukalyptusbaum, der bis zu 5,5 Meter hoch wird. Er kommt nur noch im Weizengürtel Western Australias vor. Seine Blüten sind tiefrot. Behandelbare Vierbeiner zeigen Erschöpfung, Müdigkeit und sind anfällig für Krankheiten. Bei regelmäßiger Anwendung dieser 33. Essenz zeigen die Tiere neuen Enthusiasmus. Sie erhalten innere Stärke und Ausdauer zurück.

Prostanthera
Prostanthera, allgemein bekannt als Mint Bush, sind Sträucher der Familie Lamiaceae. die nur in Australien vorkommen. Die Blütenblätter sind blau bis lila oder weiß. Tiere, die sehr unruhig und manchmal verwirrt sind, können mit dieser Blüte behandelt werden. Gerade bei Tieren, die im Leben einiges durchgemacht, eine schwere Krankheit oder einen Unfall erlebt haben, hilft diese 34. Essenz. Sie können mit der Situation besser fertig werden, bekommen Ruhe und Klarheit zurück und können Herausforderungen besser meistern.

Telopea mongaensis
Telopea mongaensis, die als Monga Waratah bekannt ist, ist ein Strauch/ Baum der Familie Proteaceae. In Australien wächst er in großer Höhe im Südosten von New South Wales, wo er häufig in feuchten Gebieten am Rande des Regenwaldes oder an Bä- chen in Eukalyptuswäldern zu sehen ist. Er wird etwa 6 Meter hoch, hat schmale grüne Blätter mit einer Länge von 4 – 18 Zentimeter und einer Breite von bis zu 2 Zentimeter. Im Frühling trägt er viele rote Blütenköpfe, die jeweils aus 28 – 65 Einzelblüten bestehen. Anfällige Vierbeiner sind kraftlos, nicht gerne allein, haben das Gefühl, abhängig zu sein und unterdrückt zu werden. Diese 35. Essenz stärkt die Willenskraft und hilft den Tieren, sich aus der enormen Abhängigkeit zu lösen – sie werden selbstständiger. Telopea mongaensis sorgt dafür, dass die Tiere ihre eigene Tatkraft (wieder) beleben.

Die Serie „Australische Buschblüten“ wird in Mein Tierheilpraktiker 3/21 fortgesetzt.

JULIA HARMENINGJULIA HARMENING
TIERHEILPRAKTIKERIN
MIT PRAXIS IN GIFHORN/NIEDERSACHSEN

TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE
Australische Buschblütentherapie, TCVM, Akupunktur, Dorn/Breuß-Methode, Tierkommunikation, Mykotherapie, Ernährungsberatung – Schwerpunkt BARF, Dozentin an den Paracelsus Schulen

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