Vorsicht, Schlangen: Seminarbericht Paracelsus Schule Stuttgart

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SCHLANGENENZYMTHERAPIE NACH HORVI

Autor: Nils Steenbuck
Heilpraktikerin und Tierheilpraktikerin Petra Jericke gilt als große Schlangenexpertin und ist daher eine gefragte Dozentin an der Paracelsus Schule Stuttgart. Ihr Seminar „Schlangenenzymtherapie nach Horvi in der Tierheilkunde“ wollten 10 Teilnehmer erleben, die meisten von ihnen praktizierende Tierheilpraktiker und THP-Anwärter.

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THP 1 18 300 Page39 Image3THP 1 18 300 Page39 Image2Theorie

Alle warteten an Tag 1 schon gespannt auf die Hauptgäste der Veranstaltung, doch zuerst kam die wichtige Theorie dran: Anatomie und Physiologie von Giftschlangen, die Zusammensetzung und Wirkung einzelner Schlangengifte, Handling im Umgang mit solch gefährlichen Tieren. Praktisch geübt wurde erst einmal an Dummys, um allen die notwendige Sicherheit zu verleihen.

Ein weiteres Themenfeld waren die gesetzlichen Bestimmungen, die bei Haltung und Umgang mit Schlangen beachtet werden müssen. Natürlich kam auch das Verhalten bei und nach einem Schlangenbiss nicht zu kurz, denn die richtigen und unmittelbaren Reaktionen sind in einem solchen Fall entscheidend! Auch diese Abläufe wurden simuliert und mehrfach durchgespielt.

Am zweiten Seminartag stand das Hauptthema an: die Schlangenenzymtherapie nach Horvi. Wichtig für Dozentin Jericke war es, detailliertes Wissen zu vermitteln. Gearbeitet wird hier mit Enzymen aus den Giften, nicht mit den Giften selbst. Ein wichtiger Punkt, der oft falsch dargestellt wird. Zunächst wurde in die Geschichte der Therapieform eingestiegen und danach die rechtliche Lage und das Verhalten des Therapeuten erörtert, Einsatzgebiete und Kontraindikationen geklärt. Zum Ende des theoretischen Teils konnten die Teilnehmer ihr erworbenes Wissen anhand einer Vielzahl aus der Praxis stammender Fallbeispiele vertiefen. Hier zeigte sich schnell, dass alle Teilnehmer den Inhalt des Kurses verstanden hatten und den erlernten Stoff umsetzen konnten.

Am Nachmittag war es dann endlich soweit: Vladimir Peranic und Andreas Walter brachten ihre Schlangen in den Seminarraum.

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Praxis

THP 1 18 300 Page40 Image2Die beiden Experten hatten eine Vielzahl verschiedener Giftschlangen dabei, die sie den Teilnehmern zeigten und alles Wissenswerte zu den Schlangenarten erklärten. So bekamen die Schüler eine Stülpnasenlanzenotter (Porthidium landsbergi landsbergi), eine Fansipan Viper (Protobothrops cornutus) sowie eine Madagaskar Hakennasennatter (Leioheterodon madagascariensis) zu sehen. Alle nutzten die Chance, ausgiebig Fragen zu stellen. Vladimir Peranic verstand es, den Unterricht mit interessanten Anekdoten zu den einzelnen Schlangen und zu seinem Leben mit ihnen aufzulockern.

THP 1 18 300 Page41 Image3Dann durften die Seminarteilnehmer das Handling mit Schlangen, das sie am Vortag in der Theorie geübt hatten, praktisch an ungiftigen Schlangen, u.a. einer schönen Vierstreifennatter (Elaphe quatuolineata), üben. Ein unbeschreibliches und eindrucksvolles Erlebnis! Besonders interessiert sahen alle zu, als Vladimir und Andreas eine Giftschlange melkten, um an ihr Gift zu gelangen, das wiederum wichtig für die Gewinnung der Schlangenenzyme ist.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es eine absolut gelungene Fachfortbildung mit einzigartigen Eindrücken war!

PETRA JERICKEPETRA JERICKE
HEILPRAKTIKERIN
TIERHEILPRAKTIKERIN
PRAKTIZIEREND IN USA

TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE

  • Orthomolekularmedizin
  • Labordiagnostik
  • Mykotherapie
  • Schlangenenzymtherapie nach Horvi
  • Phytotherapie
  • Dozentin der Paracelsus Schulen

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Fotos: © Petra Jericke (9), BENNY TRAPP – Fotolia (2)

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