Transgender - Transsexualität: Gibt‘s das auch bei Tieren?

THP 1 18 300 Page22 Image1Ja, selbst Wissenschafter – Biologen, Zoologen und Vet-Mediziner – haben Transsexualität schon bei Tieren entdeckt. Oft wird das bei Vögeln beobachtet, z. B., dass zwei männliche Pinguine „untergeschobene“ Eier ausbrüten und die Kü- ken liebevoll aufziehen. Auch bei manchen Papageienarten wurde dieser Aspekt beobachtet, und ich selbst habe diese Erfahrung mit einer wundervollen Katze erlebt, aber lassen wir sie doch einfach mal selbst erzählen:

Ja,  äääh,  bin  ich  jetzt  dran?  Also,  geboren  wurde  ich  in  einer  Garage  in  München-Schwabing,  zusammen  mit  vier  Geschwistern.  Unsere  Mama  hat  uns  viel beigebracht, doch leider hatten  wir sie nicht sehr lange, denn  als wir vier Monate alt waren,  wurde  sie  überfahren.  Also  haben  wir  versucht,  uns so gut wie möglich  zu schützen und Freude  aneinander  zu  haben.  Doch  dann  hat  eine  meiner  Schwestern  einen  schlimmen  Schnupfen  bekommen,  sie  wurde  abgeholt  und  kam  nie  wieder  zu  uns  zurück.  Zwei  meiner  Geschwister  wurden  von  netten  Menschen  abgeholt  und  kamen  auch nie wieder zurück. Also war ich mit meinem  jüngsten Bruder alleine, und so haben wir uns in  die  Menschen-Familie  integriert,  die  uns  gefüttert hat. Vor allem die Chefin des Menschenclans  hat uns versorgt. Allerdings war da etwas, was für mich  nicht akzeptabel war, denn sie nannten mich Wickie. O.k., die Menschen werden nie unsere wahren Katzennamen  erfahren,  aber  der  Name  eines  kleinen,  zwar  schlauen,  aber  eindeutig  männlichen  Wikingers  für  mich? Das war nichts! Denn ich bin eine Prinzessin – ja,  ich bin ein Mädchen. Die Zweibeiner behaupten zwar,  dass ich ein Junge wäre, aber NEIN, ich bin ein Mädchen. Eine Fee, eine Zauberin, eine Wissende, aber keiner  will das erkennen.

THP 1 18 300 Page22 Image2Und dann kam er!

Ins Nachbargrundstück kam ein kleiner schwarzer Kater,  der überhaupt nichts vom Katzendasein wusste. Wohl hatte man ihn viel zu früh von seiner Mama getrennt, sodass  sie dem Baby nichts beibringen konnte. Ich hörte, wie man  ihn Salvatore rief – und der Name war vielversprechend.  Also nahm ich den Kleinen etwas unter meine Pfoten und  zeigte ihm, wie man einen Baum wieder herunterklettert,  wenn  man  sich  ganz  hoch  oben  verstiegen  hatte.  Dann  gab es da noch die Menschenfrau, die sich um den Kleinen kümmerte und die auch auf ganz lange Leitern stieg,  um den Zwerg zu retten, wenn er jämmerlich schrie.  Doch der Kleine musste Selbstständigkeit lernen. Also habe ich mich mit meinem Bruder Bärli besprochen und wir haben beschlossen,  dem  Schwarzen  die Welt  der Katzen zu zeigen. Die Zweibeiner,  bei  denen  Salvatore  wohnte, haben dem Kleinen alle Freiheiten  gelassen  und  waren  zur  Stelle,  wenn  er  Hilfe  brauchte.  Doch  dann  geschah  in  unserer  Menschenfamilie eine Veränderung, denn die Frau, die sich um  uns sorgte, ging weg. Nun waren  nur noch der Mann und zwei halbwüchsige Jungen in dem Haus, und  das  gefiel  meinem  Bruder  und  mir  gar nicht besonders. Also beschlossen  wir, ins Nachbarhaus zu ziehen, weil dort  der schwarze Kater eine Wohlfühloase hatte,  und das wollten wir auch. Also ab durch den Zaun!  Die  beiden  Menschen  dort  waren  zwar  zunächst  etwas  verwundert, aber wir waren willkommen. Und sie empfanden es auch als selbstverständlich, uns den Freiraum zu  geben, den wir brauchten. Besonders mein Bruder Bärli,  der nun den ehrenvollen Namen Bärlimann trug, schätzte dies sehr, da er sehr scheu war und fast zwei Wochen  brauchte,  bis  er  sein  Fressen  in  Gesellschaft  einnahm.  Doch die neuen Menschen waren echt klasse! Sie haben  das alles akzeptiert.

Dann tat sich ein Wunder auf

Ja,  denn  die  Frau  begann  mit  mir  in  Katzensprache  zu  kommunizieren. Sie hatte kapiert, wie das geht. Zuerst hat  sie mir Bilder geschickt, so wie wir das in der Katzengesellschaft auch immer tun. Und dann hat sie mir Worte gelernt, sodass ich auch den Zweibeinern lauschen konnte,  wenn sie sich unterhielten. Das war eine Offenbarung für  mich. Und endlich konnte ich mein Geheimnis enthüllen:  Ich bin ein Mädchen. Nach einiger Zeit wurde dies von meinen Zweibeinern akzeptiert. Sie waren verdutzt, aber dennoch interessiert. Ich war zwar noch Wickie, aber eben eine  weibliche. Ich war so dankbar, dass ich endlich so akzeptiert wurde, wie ich mich fühlte.

Ja, ich bin ein Mädchen!

Bruder Bärlimann wusste von meiner Identität schon immer, denn er ist ein sehr sensibler und weiser Kater, daher  war das für ihn nie ein Problem. Auch Salvatore hat meine  Identität akzeptiert, und nach fünf Jahren meines Lebens  war ich endlich glücklich und bedankte mich bei meiner  Menschenfrau dadurch, dass ich mit ihr auf Heilungsreisen  ging. Ja, wir haben vielen kranken Tieren durch unsere Verbindung im nonverbalen Kontakt geholfen und es waren  immer wieder tolle Reisen, die ich mit meiner Menschenfrau unternommen habe.
Nun bin ich schon seit fünf Jahren „auf den grünen Wiesen“  zuhause,  zusammen  mit  meinem  Bruder  Bärlimann  und unserem Gefährten Salvatore. Der Kontakt mit meiner  Menschenfrau  ist  bis  heute  nicht  beendet,  denn  ich  besuche sie oft in ihren Träumen, und wenn sie mich für eine  Heilung braucht, dann holt sie mich. Es macht mir immer  noch Freude, ihr beizustehen und zu helfen.
Warum ich in einem Katerkörper geboren wurde, obwohl  ich immer fühlte wie eine Kätzin, weiß ich nicht, aber ich  bin dankbar, dass ich Zweibeinern begegnet bin, die mir  zehn Jahre lang ein Leben in meiner wahren Identität ermöglicht haben. Ich bin dankbar und preise die Göttin Bastet, die uns Katzen zur Seite steht und uns beschützt.

INA-LENA WÄHNERINA-LENA WÄHNER

TIERHEILPRAKTIKERIN
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