News und Wissenswertes - Zusammengestellt von THP Monika Heike Schmalstieg
VDT Zertifizierung
Der VDT ist offen für alle Absolventen einer Tierheilpratiker-Ausbildung an unterschiedlichen Instituten, die sich zertifizieren lassen möchten. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft und das Hochladen des Ausbildungsnachweises.
Hintergrund
Tierfreunde legen Wert auf hervorragend ausgebildete Tierheilpraktiker, bei denen sie sich gut betreut und aufgehoben fühlen. Der VDT gibt seinen Mitgliedern über ein verbandseigenes Zertifizierungsverfahren die Möglichkeit zum Erwerb einer Urkunde.
Zertifizierung
Die VDT Zertifizierung ist ein Qualitätssiegel, das nur aufgrund ausreichender Ausbildungs-Praktikums-, Kenntnis- und Weiterbildungsnachweise erteilt wird. Das Zertifikat bestätigt, dass sich der Inhaber im Rahmen der ethischen Verpflichtungen unserer Berufsordnung bewegt und berechtigt ist zur Führung der Bezeichnung „Geprüfter Tierheilpraktiker (VDT)“.
Die Zertifizierung kann bei gravierenden Verstößen gegen o.g. Verpflichtungen entzogen werden. Als Weiterbildungsnachweis dient für Mitglieder des VDT die Teilnahme an einem der jährlichen kostenfreien Kongresse. Folgende Anforderungen müssen zur Erlangung der Zertifizierung erfüllt sein:
• Registrierung (Antragstellung) zur Zertifizierung
• Abgeschlossene Ausbildung zum Tierheilpraktiker
• Praktikum, Berufsausbildung und Berufstätigkeit
• Facharbeit
• Multiple-Choice-Prüfung beim VDT
• Praktische/Mündliche Prüfung beim VDT
Alle Angaben machen Sie im Mitgliederbereich der VDT Website unter „Zertifizierung“.
Kosten
• Registrierung: kostenfrei
• Unterlagenprüfung Ausbildung zum Tierheilpraktiker: kostenfrei
• Unterlagenprüfung Praktika: kostenfrei
• Themenfestlegung (Facharbeit), Prüfung und Bewertung: 87,- €
• Teilnahme an Multiple-Choice-Prüfung: 50,- € zzgl. Prüfungsaufsicht 20,- €
• Teilnahme an praktischer Prüfung: 30,- €
Tiervergiftungen im Sommer
Im Sommer entfallen viele Beratungsfälle auf:
• Blaualgen in Badeseen
• Schneckenkorn nach Gartenarbeiten
• Giftpflanzen in Gärten und auf Weiden
• Grillreste (Schokolade, Weintrauben, Xylit-haltige Lebensmittel)
• Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel
• Kompost und verschimmelte Lebensmittel
• Insektizidegegen Flöhe und Zecken (v. a. Permethrin bei Katzen)
Umfassende Informationen und eine allgemeine Giftberatung finden Sie beim Giftinformationszentrum Deutschland.