Leishmaniose - Ansichten und Therapien des Ayurveda

THP 6 21 300 Page6 Image1Die Leishmaniose ist eine schwere parasitäre Erkrankung, die in den Tropen und Subtropen auftritt. Durch den Import von Hunden und Reisen mit Hunden leben Schätzungen zufolge ca. 2,5 Millionen Leishmaniose positive Hunde in Südeuropa. In Deutschland sind es mittlerweile über 100.000. In Europa stellt der Hund das Hauptreservoir für Leishmanien dar, aber auch Katzen, Nager und Pferde können infiziert werden. Übertragen wird die Krankheit durch eine Sandmücke (Phlebotomus). Leishmanien sind einzellige Parasiten, die sich zunächst in der Haut des Wirtes vermehren und die weißen Blutkörperchen schädigen, bevor sie sich in anderen Organen des Tieres ausbreiten. Durch die Ablagerung von Immunkomplexen (viszerale Form) und das Auftreten einer granulomatösen Entzündung (kutane Form) entstehen eine Vielzahl an klinischen Symptomen. Der Körper reagiert mit Immunabwehr, bildet Antigene und Immunglobuline, die den Erreger jedoch nicht abtöten können, sodass sich dieser mit dem Blut in verschiedenen Organen (häufig auch Gelenke, Augen, Nieren) absetzen kann. Die Leishmaniose zählt zu den Zoonosen. Bei nässenden Pusteln kann die Krankheit durch Tröpfchenübertragung auch an Menschen weitergegeben werden.

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KRANKHEITSVERLAUF

Die häufigste Todesursache aufgrund einer Leishmaniose ist Nierenversagen, denn die im Blut zirkulierenden Immunkomplexe setzen sich in den Glumeruli der Niere ab und schädigen deren Funktion. Bei der kutanen Form der Leishmaniose kommen granulomatöse und entzündliche Reaktionen hinzu. Denn die eigentlich zur Abwehr gedachten Makrophagen (weiße Blutkörperchen) werden von den Leishmanien infiziert und wandern zur Haut. Dort produziert der Parasit entzündungsfördernde Botenstoffe. Hunde, die unter einer kutanen Leishmanioseform leiden, zeigen Hautentzündungen, Juckreiz und Haarverlust.
Die Leishmaniose kann aber auch sehr lange latent verlaufen. Zum Teil vergehen 7 oder mehr Jahre, bis nach einer Infektion Symptome auftreten. Diese sind sehr unterschiedlich. Die meisten Hunde leiden unter Gewichtsverlust, Apathie, Appetitverlust, Immunschwäche, Lymphknotenschwellungen, Steifheit und Hautveränderungen.
Das Immunsystem nimmt eine Schlüsselrolle bei der Behandlung einer Leishmaniose ein. Auch scheint es einen Bezug zwischen einem latenten Verlauf und einem starken Immunsystem zu geben.
Die Erkrankung selbst ist nicht heilbar. Starke Medikamente können das Wachstum der Leishmanien vermindern und sie zum Teil abtöten. Zusätzlich kann das Immunsystem durch Immunmodulatoren (z.B. Domperidon) beeinflusst werden. Gleichzeitig muss einem Nierenversagen vorgebeugt und die Leber des Tieres unterstützt werden, denn die zum Einsatz kommenden Medikamente schwächen Leber und Niere. Ayurveda kann in der Therapie einer Leishmaniose eine vielversprechende Unterstützung darstellen und unter bestimmten Voraussetzungen sogar eine Alternative sein.

AdobeStock 67883917LEISHMANIOSE AUS SICHT DES AYURVEDA

Aus ayurvedischer Sicht wird die Leishmaniose zwar durch Parasiten ausgelöst, sie setzt aber stark auf Selbstheilungskräfte, wenn es um die Vermehrung des Erregers und seine Ausbreitung im Körper geht. Leishmanien setzen den Körper und sein Immunsystem unter starken Druck. Die Immunzellen müssen qualitativ und quantitativ auf Hochtouren arbeiten, ohne dass ein Ende in Sicht ist. Damit das Immunsystem optimal arbeiten kann, sollte es durch eine optimale Ernährung, stressfreie Haltung, immunstärkende Futterergänzungen und Kräuter unterstützt und in seiner natürlichen Balance gehalten werden. Nur so kann es dem Infektionsdruck standhalten. Gewinnen die Leishmanien den Kampf, können sie sich ungehemmt vermehren, zerstören in Folge die weißen und später auch die roten Blutkörperchen sowie alle für sie gut erreichbaren Organe. Der gesamte Körper einschließlich des Stoffwechsels wird dann mehr und mehr geschwächt.

Folgen einer Leishmanien-Vermehrung aus ayurvedischer Sicht:

  • Reduktion der generellen Immunität = Immunschwäche
  • Rückgang an körperlicher und psychischer Kraft sowie der Energiereserve (Bala) = Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Appetitmangel, Gewichtsverlust
  • Zu geringe Bildung an Lebensessenz, deren Aufgabe u.a. der Erhalt der natürlichen Selbstheilungskraft ist (Ojas) = Immunkomplexe greifen die eigenen Organe an
  • Reduktion der Qualität von Rasa (weiße Blutkörperchen) und Rakta (rote Blutkörperchen)

Alle ayurvedischen Prinzipien werden durch das Verdauungsfeuer Agni gesteuert und optimiert. Sind diese Faktoren gestört, ist Agni der gemeinsame Nenner.

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Agni ist die treibende Kraft der Umwandlungen im Körper, umfasst also alle Stoffwechselprozesse. Das Verdauungsfeuer arbeitet auf der Ebene der Nahrungsresorption sowie auf Gewebs- und Zellebene. Gerade wenn es um die Gesunderhaltung vieler bzw. aller Gewebe geht, ist die optimale Funktionalität von Agni essenziell.
Nach ayurvedischer Betrachtung haben alle Gewebe einen eigenen „Stoffwechsel“. Sie entstehen auseinander heraus. Werden Rasa und Rakta wie im Beispiel der Leishmaniose gestört, können aus ihnen heraus keine weiteren Gewebe (danach folgt Muskelgewebe, Fettgewebe, Knochengewebe und Knochenmark, Nervengewebe und Reproduktionsgewebe) in gesunder Qualität gebildet werden. Agni hat einen Sitz in jeder Zelle dieser spezifischen Gewebe, wir therapieren so durch Agni immer das große Ganze. Am Ende dieser Stoffwechselkette entsteht Ojas, eine Lebensessenz, für positive Ausstrahlung und Immunität im Sinne von Selbstheilungskraft, ein ganz entscheidender Faktor für die Gesundheit des Hundes. Damit Ojas in optimaler Menge und Qualität gebildet wird, muss Agni vorher auf allen Ebenen optimal funktionieren. Jeder Verlust an Stoffwechselenergie macht sich später als verringerte Selbstheilungskraft und Immunität bemerkbar.

Kommt es in einem Gewebe zu Störungen, kann sich die Leishmaniose hier manifestieren. Zunächst zirkulieren die mit Leishmanien infizierten Blutzellen im Körper und ver- ändern das Immunsystem und den Gesamtorganismus, später lokalisieren sie sich, blockieren an bestimmten Orten (z.B. in Gelenken) die Zirkulation der Körperenergien und beeinflussen so die Eigenschaften und Bioprinzipien eines Organsystems. Diese Veränderung wird als Symptom (in Gelenken als Schmerz und Steifigkeit) sichtbar. Diese Bioprinzipien werden im Ayurveda als Dosha bezeichnet. Jedes Gewebe, jedes Organsystem hat eine Affinität zu bestimmten Doshas, erklärt der Ayurveda, warum die Leishmaniose auf so unterschiedliche Weise auftreten und in einer solchen Vielzahl Symptome bilden kann.

DOSHAS – DIE BIOPRINZIPIEN

Doshas sind Prinzipien, die in der Lage sind, bestimmte Eigenschaften und Funktionen im Körper zu gestalten und zu steuern. Ihre Eigenschaften wirken sich auf das Milieu im Körper aus. Es gibt die Doshas Vata, Pitta und Kapha. Diese sind auf der körperlichen Ebene die Repräsentanten der 5 Elemente.

Die 5 Elemente werden mit ihren Eigenschaften den 3 Doshas zugeordnet:

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  • Vata ist das Prinzip der Bewegung und bildet sich aus den Elementen Luft und Raum. Es vereint die Eigenschaften trocken, kalt, rau, feinstofflich, beweglich, leicht und nicht schleimig. Mit diesen führt eine lokale Provokation von Vata zu Schmerzen aller Art, Verlust der Bewegungsfunktion, Versteifung von Gelenken und Neuralgien.
  • Pitta ist das Prinzip der Umwandlung und bildet sich aus den Elementen Feuer und etwas Wasser. Es vereint die Eigenschaften heiß, etwas ölig, penetrierend/ spitz, flüssig, sauer, beweglich wie eine Flüssigkeit und scharf. Mit diesen führt eine lokale Provokation von Pitta zu Entzündungen jeglicher Art, Dermatosen, Hautabsonderungen und Augenentzündungen.
  • Kapha ist das Prinzip des Zusammenhalts und bildet sich aus den Elementen Erde und Wasser. Es vereint die Eigenschaften schwer, kalt, weich, ölig, süß, stabil und schleimig. Mit diesen führt eine lokale Provokation von Kapha zu Verschleimung der Lunge (Husten), Gewebezunahme (z.B. Milz- oder Lebervergrößerung), Ödemen und Schwellungen.

THERAPIE UND UNTERSTÜTZUNG DURCH AYURVEDA

AdobeStock 217032509Ayurveda kann eine Leishmaniose nicht heilen. In meiner Praxis habe ich aber sehr gute Erfolge mit der ayurvedischen Therapie erzielt. Viele Symptome konnten gelindert und die Lebensqualität erhöht werden. Mithilfe der ayurvedischen Therapie kann der Zyklus der Behandlung mit Leishmanien-Gifte in zeitlich größere Abstände oder ein Wechsel zu sanfteren Mitteln ermöglicht werden. Schulmedizinische Immunmodulatoren können meist in der Dosierung reduziert, später sogar ausgeschlichen werden. Ich arbeite bei der ayurvedischen Therapie einer Leishmaniose immer Hand in Hand mit der Schulmedizin zusammen. Ziel des Ayurveda ist es, die Gesamtsituation des Hundes zu verbessern und zusätzliche Belastungen des Organismus durch die Medikamente so weit wie möglich zu reduzieren. Die Rolle von Agni bei der Therapie einer Leishmaniose lässt bereits darauf schließen, dass die Ernährung eine entscheidende Rolle spielt. Wird durch eine schwerverdauliche Fütterung und durch Medikamente Agni geschwächt, entstehen unverdaute Stoffwechselzwischenprodukte, die als Ama bezeichnet werden. Ama beeinträchtigt das Immunsystem so stark, dass es durch „Überforderung“ Antigene bildet. Da Ojas und Bala bereits durch das gestörte Agni geschwächt sind, sind beide nicht mehr in der Lage, diesem Prozess entgegenzuwirken. Agni ist der Schlüssel für eine Behandlung von durch Leishmaniose ausgelösten Symptomen. Es spiegelt das Mikrobiom und dessen Gesunderhaltung, ist essenziell für eine nachhaltige Therapie sowie zur Prävention. Die Gesundheit des Mikrobioms oder auch Agnis wird durch viel mehr Faktoren als nur die Ernährung geprägt. Auch die allgemeine Haltung ist bedeutend: So beeinflussen Stress, Ernährung, Medikamente und der eigene Biorhythmus unser Agni. Ziel des Ayurveda ist es, durch „Reset“ von Agni und des Mikrobioms, Eliminierung von Ama und Beruhigung des lokal aggressiv arbeitenden Doshas, nicht nur eine intakte Immunität wiederherzustellen, sondern auch alle reversiblen Symptome zu lindern. Es geht also nicht um Immunstärkung, sondern um Immunmodulation (wie auch in der Schulmedizin eingesetzt), also dem System zu helfen, sich selbst zu regulieren. Durch diesen Reset können Bala und Ojas neu aufgebaut werden und so durch Selbstheilung ihre Gewebe vor der starken Infektion mit Leishmanien schützen.

Die ayurvedische Therapie der Leishmaniose muss eine bestimmte Reihenfolge einhalten:

1. Eliminierung von Ama
Zunächst muss die Belastung durch Ama ausgeschlossen werden. Typische Symptome für Ama im Körper sind Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Leistungsverlust, Appetitmangel, Verdauungsstörungen und spezifische diagnostische Anzeichen wie Schleim im Kot oder ein dicker weißer Belag am Zungengrund. Es gibt Leishmaniose-Hunde mit sowie ohne Ama im Körper.
Solange Ama Agni schwächt und die Bioprinzipien verändert, können die gewählten Heilmittel und Therapien nicht in ihrer Stärke wirken. Im Unterschied zu Toxinen oder Schlacken kann Ama nicht durch Detox ausgeleitet werden. Um ein manifestiertes Ama zu eliminieren, muss dieses „ausgekocht“ und „ausgetrocknet“ werden. Durch auskochende Kräuter (Ama-pacanas) und Bitterstoffe können wir Ama ausleiten. Gleichzeitig muss Agni so weit gestärkt werden, dass Ama dann auch verstoffwechselt und ausgeschieden werden kann. Zur Ama-Eliminierung wird ein Ama-pacana ausgewählt. Das sind spezielle Gewürze und Kräuter, die Ama „auskochen“ können. Sie werden in einer einschleichenden und wieder ausschleichenden Dosierung eingesetzt. Gleichzeitig wird mit einem Bitterstoff (ich wende in meiner Praxis häufig Neem an, ein starkes Antiparasitikum und das wohl bitterste Kraut des Ayurveda) der körpereigene Kampf gegen vorhandene Leishmanien unterstützt. Während dieser oft dreiwöchigen „Intensivkur“ wird auf eine Ama-reduzierende und Agni-stärkende Schonkost geachtet. Die Ernährung eines Leishmaniose-Tieres sollte auch aus schulmedizinischer Sicht purinarm (aufgrund der Nierenbelastung) sein. Wichtig ist auch, die Verdaulichkeit jeder Mahlzeit des Hundes zu optimieren. Das schaffen wir durch gekochte Nahrung. Rohfleisch und rohes Gemüse sind vorerst vom Futterplan zu streichen. Während dieser Intensivkur zur Ama-Ausleitung sollte der Hund ausschließlich gekochte Nahrung mit höchstens 30 Prozent Fleischanteil (besser vegetarisch), keine Milchprodukte oder Nachtschattengewächse (z.B. Kartoffeln) bekommen. Gemüse-Eintöpfe mit Mungbohnen (reich an hochwertigem pflanzlichem Protein, liefern eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen, enthält Fohlsäure), etwas Reis oder Hirse sind eine hervorragende Heil-Fastenkur für den Hund. So wird das, was der Hund frisst, optimal verdaut, und sein Agni kann sich ganz auf die Aufgabe der Ama-Eliminierung und LeishmanienBekämpfung konzentrieren, denn dies kostet Agni Kraft.
Nach einer langwierigen Ama-Belastung benötigt insbesondere der Dickdarm Pflege, denn durch Ama wird die Darmbarriere des Dickdarms undurchlässiger. Es kann davon ausgegangen werden, dass durch Ama die Tight Junctions locker werden, sodass auch das Immunsystem negativ beeinflusst wird. Hier können Darmeinläufe helfen. Die Anwendung dieser beim Hund ist eine spezielle Technik des Ayurveda, mit hohem Erfolg und ohne Risiken. Durch sie lassen sich effektiv und schnell ein gesundes Darmmikrobiom und Immunsystem aufbauen. Gerade Leishmaniose-Patienten profitieren sehr von dieser Behandlung.

2. Immunaufbauphase
Nach dieser intensiven Kur folgt die Nachbehandlungsphase. Nun gilt es, alles im Alltag richtig zu machen, um nicht wieder von vorne anfangen zu müssen, und dem Agni des Hundes zu helfen, seine Kraft zu behalten, um sich selbst zu regulieren. Die Selbstheilungskräfte müssen gestärkt und das Immunsystem unterstützt werden. Im ayurvedischen Fachjargon heißt das: Ojas und Bala aufbauen durch Rasayanas (Immunstärkungsmittel). Welche im jeweiligen Fall am besten geeignet sind, hängt von der Art und Form der Erkrankung ab. Am besten geben wir bei Leishmaniose Futterergänzungen mit Ghee (Butterreinfett) – es stärkt nicht nur Agni, sondern auch Bala und Ojas. Bei der Ernährung sollten wir auf einen geringen Fleischanteil und eine leichtverdauliche Fütterung mit hohem Feuchtigkeitsgehalt achten. Futtermittelauswahl sowie Haltung sollten der Konstitution des Hundes angepasst werden. Durch rohes Obst, z.B. Papayas und Granatapfelkerne, können wir für eine bedarfsgerechte Versorgung an Vitaminen und Enzymen sorgen. An dieser Stelle können wir mit der inneren Therapie zur Linderung der Symptome beginnen. Jedes Tier ist individuell, und jede Art der Leishmaniose manifestiert sich unterschiedlich. Aufgabe der Ayurveda-Medizin ist es, die richtigen Mittel auszuwählen, um das provozierte Dosha an der richtigen Stelle auszugleichen. Es gibt eine Vielzahl an Kräutern, die gezielt zur Dosha-Stärkung und somit zur Symptomlinderung eingesetzt werden können.

51NjLNl2kzL SX353 BO1204203200 THERESA ROSENBERG:
AYURVEDA FÜR TIERE
KÖNIGSFURT-URANIA VERLAG
ISBN 978-3868261912

THERESA ROSENBERGTHERESA ROSENBERG
HEILPRAKTIKERIN
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Ayurveda für Mensch und Tier, Ernährungsberatung, Autorin

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