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Steinheilkunde bei Tieren

MODERNE ANSÄTZE FÜR GANZHEITLICHES WOHLBEFINDEN

Edelsteine kommen auf der ganzen Welt vor und faszinieren Menschen seit alten Zeiten. Unabhängig von ihrem materiellen Wert haben sie eine große Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden. Das, was früher intuitiv eingesetzt oder als „Magie“ angesehen wurde, führt die moderne Steinheilkunde heute auf wissenschaftliche Grundsätze zurück. Wenngleich die Wirkung von Edelsteinen noch nicht vollständig anerkannt, geschweige denn geklärt ist, so bietet die Steinheilkunde für Menschen sowie Tiere spannende Einsatzmöglichkeiten. In diesem Artikel möchte ich neben den Wirkprinzipien auch viele praktische Anwendungen vorstellen.

Edelsteine sind wie eingefrorene Lichtfunken, seit Ewigkeiten im Gestein verborgen. Erst durch den Schliff offenbaren sie ihr inneres Feuer.

Wirkprinzipien der Steinheilkunde

Die Besonderheit eines Edelsteines macht sein Wirkspektrum aus. Dieses fußt auf verschiedenen Parametern, welche die Wahl eines entsprechenden Steines beeinflussen.

Entstehungsweise
Edelsteine entwickeln sich über Jahrmillionen, und die Art ihrer Entstehung beeinflusst ihre Wirkweise. Die durchlaufenen Prozesse kennzeichnen auch Entwicklungen im Leben eines Tieres. Nehmen wir die drei Entstehungsweisen unter die Lupe:
• Primäre Entstehungsweise: Sind Edelsteine aus Magma oder magmatischen Lösungen entstanden, so bringen sie Neubeginn und Motivation. Sie helfen, die Energie für neue Prozesse aufzubringen, handlungsfähig zu werden und Inspirationen zu folgen.
• Sekundäre Entstehungsweise: Hierunter fallen Steine, die sich durch Verwitterungs- und Ablagerungsprozesse bilden. Sie befähigen, sich weiterzuentwickeln und Veränderungen zuzulassen. Mit ihrer Hilfe kann aus Fehlern gelernt, die Vergangenheit abgeschlossen und die aktuelle Lebenssituation erhalten werden, mit Tendenz zur Verbesserung.
• Tertiäre Entstehungsweise: Mineralien, die durch Gesteinsumwandlungen unter Druck und Hitze hervorgingen, bieten Unterstützung bei Loslass- und Beendigungsprozessen. Sie schenken Beistand, sich von Rückschlägen nicht unterkriegen zu lassen, und regen zur Neuorientierung an. Sie fördern Entschlossenheit und Konsequenz, Mut und Zuversicht.

Kristallstruktur
Die Kristallstuktur zählt zu den spannendsten Beeinflussungsfaktoren eines Lebewesens durch einen Edelstein und zeigt dessen kristallisiertes Struktursystem. Hiervon gibt es acht verschiedene, welche die Konstitution (Grundnatur) eines Tieres triggern. Damit ist weniger die körperliche Verfassung, sondern vielmehr die Persönlichkeit mit allen Stärken und Schwächen, das Temperament, besondere Fähigkeiten und Talente gemeint. Sind die Beschreibungen eines Typen bei einem Tier zu sehr ausgeprägt, kann ein Stein dieser Gruppe Ausgleich bringen. Sind die Merkmale zu wenig vorhanden, kann die jeweilige Struktur helfen, diese aufzubauen.
• Kubische Kristallstruktur: Hier zugeordnete Edelsteine wie der Fluorit stehen für Ordnung im Leben. Feste Strukturen, regelmäßige Rhythmen, strenge Regeln und das exakte Einhalten von Plänen und Vereinbarungen sind Kennzeichen von Tieren, die dieser Struktur angehören.
• Hexagonale Kristallstruktur: Ein Vertreter ist der Smaragd. Merkmale dieses Typs sind Zielstrebigkeit, Schnelligkeit,

Makroaufnahme eines seltenen, grünblauen Fluorits.

Smaragd eingebettet in Felsgestein.

Natürlicher, roher, sternenblauer Zirkon.

Ausdauer, Konzentration, Fortschritt und Fokus.
• Trigonale Kristallstruktur: Edelsteine wie der Achat stehen für Einfachheit, Stabilität, Geduld, Akzeptanz und praktische Begabung.
• Tetragonale Kristallstruktur: Der Zirkon zählt zu dieser Gruppe, die durch Wandel, schnelle Auffassungsgabe, analytisches Denken, Neugier, Undurchschaubarkeit und spontane Handlungen geprägt ist.
• Rhombische Kristallstruktur: Ein Protagonist ist der Peridot. Merkmale dieser Struktur sind Einfühlungsvermögen, Gemeinschaftssinn, Hilfsbereitschaft, Unauffälligkeit und Altruismus.
• Monokline Kristallstruktur: Hierzu zählt der Chrysokoll. Dieser Typ besticht durch Unbeständigkeit, Entscheidungsschwierigkeiten, Gefühlsstärke, Intuition und Flexibilität.
• Trikline Kristallstruktur: Empfänglichkeit, tiefes Verstehen, Schutzbedürfnis, Unberechenbarkeit, Extreme und schicksalhafte Erlebnisse charakterisieren diese Gruppe besonders, zu welcher auch der Sonnenstein gehört.
• Amorphe Mineralien: Diese Steine sind strukturlos und symbolisieren Freiheit. Impulsivität, Spontanität, Kreativität, Risikobereitschaft, Selbstbestimmung und Sprunghaftigkeit sind ihre Kennzeichen. Nennenswert ist der Obsidian.

Mineralstoffe
Ähnlich wie bei Kräutern spielt die chemische Zusammensetzung der Edelsteine eine zentrale Rolle und verdient Berücksichtigung bei der Charakterisierung ihrer Wirkweisen. Dabei wird zwischen Mineralklassen und Mineralstoffen (Eisen, Fluor, Jod, Kalium, Kupfer, Magnesium, Blei, Aluminium, Chlor, Kalzium etc.) unterschieden. Aus Platzgründen reiße ich hier nur die Mineralstoffgruppen an:
• Carbonate: Kohlensäureverbindungen sind als Regulatoren zu verstehen: Sie bremsen zu intensive Prozesse oder treiben langsame Vorgänge an. Steine wie Calcit oder Malachit machen Fehler bewusst und fördern eine Sensibilisierung.

Sulfide: Schwefelverbindungen wie der Pyrit fördern Unklarheiten zu Tage und bringen Licht ins Dunkel.
• Halogenide: Kombinationen aus Chlor und Fluor, wie der Fluorit, zeigen lösende Eigenschaften: Sie gehen gegen einengende Lebensmuster und Erstarrungen vor, wodurch Leichtigkeit möglich wird.
• Oxide: Sauerstoffverbindungen wie der Rote Jaspis führen zu Umwandlungsprozessen und Stabilität. Belebende und aktivierende Merkmale werden ihnen ebenso gerne nachgesagt.
• Phosphate: Phosphatsäureverbindungen geben Energie frei und stoßen Entwicklungsprozesse an. Gleichzeitig bringen sie Gleichgewicht im Stoffwechsel, Hormonsystem und auf Seelenebene.
• Sulfate: Schwefelsäureverbindungen wie der Selenit haben hemmende Wirkungen, wodurch sie Überlastungen mildern, schädliche Vorgänge bremsen und Erholung ermöglichen.
• Silikate: Kieselsäureverbindungen stehen für Lebendigkeit, Kreativität und Selbstaktivität. Hier gibt es viele Untergruppen wie die Insel-, Gruppen-, Ring-, Ketten-, Schichtund Gerüstsilikate. Jede hat ihre eigene Bedeutung.

Farben
Viele Menschen wählen Edelsteine nach ihrem Aussehen und ihrer Farbgebung aus. Dass Farben auch unabhängig dessen, was wir sehen können, wirken, zeigen uns Tiere sehr gut. Dennoch spielen Farben eines Steines eine Rolle, wenn es um die optimale Wahl geht:
• Bunte und mehrfarbige Steine können Freude aktivieren, inspirieren und die Lebenskraft in Bewegung bringen.
• Rote Steine stehen für Anregung, Aktivierung, Stimulation von Stoffwechsel, Kreislauf und Organtätigkeit. Gefühle wie Liebe und Aggressionen sind damit verbunden.
• Rosafarbene Steine öffnen die Herzensebene und helfen, Gefühle auszudrücken.
• Orangene Steine sind sanft anregend und belebend. Gleichzeitig bringen sie den Energiehaushalt ins Lot, schenken Heiterkeit und Fröhlichkeit.
• Goldene/gelbe Steine unterstützen Nervensystem, organische und geistige Verdauung. Sie wirken erhellend, bejahend und aufmunternd.
• Braune Steine verleihen Bodenhaftung und Stabilität, fördern Körperempfindung, Entspannung, Gewebereinigung sowie Ausscheidung.
• Grüne Heilsteine stehen für Ausgleich, Hoffnung, Harmonie und Gesundheit. Regenerationskraft und Entgiftung sind typische Kennzeichen.
• Blaue Heilsteine haben kühlende, beruhigende und entkrampfende Eigenschaften. Niere und Blase werden ebenso unterstützt wie das Hormonsystem.
• Violette Steine können Schutz, Befreiung und Frieden bringen. Geistige Ruhe und Trauer werden möglich, die Tätigkeit des Gehirns wird angeregt.
• Durchsichtige, silberne und weiße Steine schenken Klarheit, führen Energie zu und schenken Erkenntnis.
• Schwarze Steine werden mit Schutz, Konzentration und Absorption assoziiert.

Auswahl der Steine

Die Wahl des „richtigen Steines“ oder die Kombination verschiedener Exemplare ist manchmal herausfordernd. Einerseits kann nach den beschriebenen Wirkprinzipien entschieden werden (die Steine, wo die höchste Übereinstimmung anhand der Beschwerden bzw. des aktuellen Zustandes besteht). Andererseits kann der Stein durch Testverfahren ausgewählt werden. Auch die in der Literatur genannten körperlichen, seelischen, mentalen oder spirituellen Wirkungen können herangezogen werden, wenn Unsicherheit besteht, welcher Stein sich am besten eignet.

Anwendung in der Praxis

Bei Tieren ist es noch wichtiger als bei Menschen, den optimalen Anwendungsweg der Edelsteine herauszufinden. Dies kann manchmal eine längere Experimentierphase erfordern. Daher kann es notwendig sein, einen Edelstein in unterschiedlichen Größen, Formen und Ausführungen zu besorgen, um möglichst viel ausprobieren zu können. Diesen Rat sollten Sie in der Praxis auch den Tierhaltern mitgeben. Einige Anwendungsformen sollen hier kurz beschrieben werden:

Edelsteinwasser
Bei Hunden und Pferden bietet sich Edelsteinwasser ideal an, um ohne großen Aufwand die Wirkkraft eines Edelsteines oder mehrerer zur Entfaltung zu bringen. Gute Edelsteinläden bieten fertige Mischungen an, die zur Wasseransetzung genutzt werden können. Meist sind die Steine dann gröber und ungeschliffen. Am besten werden hierfür in 1- oder 2-Liter-Karaffen die Steine mit Wasser aufge-

Ähnlich wie bei Kräutern spielt die chemische Zusammensetzung der Edelsteine eine zentrale Rolle und beeinflusst ihre Wirkweisen.

füllt. Anschließend lässt man es 2-3 Stunden „ziehen“, bevor man dem Tier zu trinken gibt. Gerne kann dann je nach Art des Tieres, Trinkmenge und Gewicht bereits eine neue Karaffe angesetzt werden. Die Edelsteine sollten,

Rauer Chrysokoll wird oft als Schmuckstein verwendet.

Der Schwarze Obsidian gikt als Schutzstein für Erdung und Innenschau.

Viele Edelsteine können zur Harmonisierung von Räumen beitragen, indem sie Schutz, Ruhe und Ausgleich fördern und so das Wohlbefinden von Mensch und Tier unterstützen.

Massage-Set: Gua-Sha-Werkzeug und -Roller aus Jade und Amethyst, wenn sie einige Zeit nicht verwendet werden, gut abgewaschen und gereinigt werden, damit sich nicht übermäßig Kalk oder andere Rückstände ablagern. Bei kleineren Tieren, z. B. Katzen, kann weniger Wasser zubereitet und in die Milch beigefügt werden. Nagetiere oder Vögel erhalten kleinere Mengen in längeren Abständen, weil sie generell weniger Flüssigkeit brauchen als größere Tiere.

Raumharmonisierung
Tiere spüren Disharmonien in Räumen schneller als wir Menschen und machen uns durch ihr Verhalten darauf aufmerksam. Arbeitet man mit Edelsteinen an der Atmosphäre in der eigenen Wohnung oder im Haus, so tut man damit nicht nur seinem Tier, sondern auch sich selbst Gutes. Steine wie Turmalin, Labradorit oder Rosenquarz können Schutz vor Strahlen und Fremdenergien von außen bringen und die Herzenergie steigern. Der Bergkristall kann Klarheit fördern, wenn das Tier schon älter ist, einen Umzug hinter sich hat oder es neue Mitbewohner gibt. Der Fluorit unterstützt die Entstehung von Ordnung und Ausgleich. Amethyst kann beruhigen, den Schlaf anregen und Entspannung bringen. Amethystdrusen dürfen im Raum eine sehr starke Wirkung entfalten und zur Klärung von bereits verwendeten Edelsteinen genutzt werden, indem diese für einige Stunden dort hineingelegt werden. Natürlich dürfen auch viele andere Steine zur Raumharmonisierung genutzt werden. Hier gilt es wieder, auf das Tier, sein Verhalten und mögliche Beschwerden zu achten.

Körperanwendung
Je nach Art des Tieres kann man verschiedene Formen der Körperarbeit mit Edelsteinen ausprobieren. Im Vorfeld sollte abgeschätzt werden, gerade für die Anwendung in der Praxis, inwieweit das Tier Berührungen über längere Zeit zulässt und auf welche Weise Edelsteine am Körper zum Einsatz kommen könnten. Bei Hunden dürfen Edelsteinhalsbänder überlegt werden, Katzen sind hier viel empfindlicher. Bei Pferden können Edelsteine als Schlüsselanhänger, am Geschirr oder Sattel angebracht werden. Je nach Stein wäre Hautkontakt sinnvoll. Grundsätzlich kann man Edelsteine bei größeren Hunden und Pferden mit einem Tuch eine Zeit lang an den Körper binden, wenn sie dies zulassen. Sollte keine dieser Möglichkeiten angenommen werden, können Edelstein auch zum oder unter den Schlaf- oder Liegeplatz gelegt werden. Bei Katzen können sie bei „Spielsachen“ befestigt oder beim Kratzbaum, wo sie sitzen bzw. liegen, positioniert werden. Für die direkte Energiearbeit am Körper bieten sich Handschmeichler, Kugeln oder abgerundete Exemplare an, die das Tier beruhigen und entspannen. Von sehr spitzen oder kantigen Steinen sollte Abstand genommen werden. Zur Nacharbeit einer Energie- oder Chakrenbehandlung können Steine am oder um den Körper herum angelegt werden.

Faszienroller und Massagestäbe
Faszienroller, erhältlich u. a. in Bergkristall, Roter Jaspis, Rosenquarz, Amethyst oder Onyx, können bei Tieren zum Lösen von Verspannungen und zum Lockern der Muskulatur verwendet werden. Vor allem bei den großen Rücken-, seitlichen Bauch- und Oberschenkelmuskel kann sehr zielführend gearbeitet werden. Eine Kombination mit Edelstein-Massagestäbchen ist gleichsam möglich. Viele besitzen ein spitzes Ende zur Akupressur und eine abgerundete Seite zum Ausstreichen von Meridianen bzw. zum Bearbeiten von Triggerpunkten. All diese Geräte vereinen die Wirkkraft des Edelsteines, mit dem Wissen der TCM und manuellen Methoden. Ganzheitliches Zusammenwirken auf verschiedenen Ebenen kann das Wohlbefinden des Tieres sanft fördern. Lymphbahnen, u. a. im Gesicht, lassen sich sanft abfahren, um die Entgiftung anzukurbeln.

Kombination mit Farblicht
Neben der Farbbedeutung der Edelsteine habe ich bei Mensch und Tier sehr gute Erfahrungen mit der Kombination aus Edelstein und Farblichtern gemacht. Insbesondere durchsichtige Steine eigenen sich als Potenzierer von Lichtenergie. So kann z. B. eine Bergkristallscheibe oder ein -Handschmeichler auf eine bestimmte Körperstelle gelegt werden. Darauf wird dann das Farblicht gerichtet: z. B. Rot zur Aktivierung, Blau zur Beruhigung, Grün zum Ausgleich. Die Wirkweise des Edelsteines bringt zusätzlich seine Cha-

Die Steine werden direkt am Körper, am Liegeplatz oder als beruhigende Handschmeichler zur Energiearbeit eingesetzt.

rakteristiken ein. Farblampen gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen von kleinen Handlampen bis hin zu Farbglühbirnen, die in Zimmerlampen eingebracht werden können, Standstrahlern und mittelgroßen LED-Farbquellen (z. B. in Ei- oder Kugelform) für den Raum. Auch die Kombination aus einem Edelstein in einer bestimmten Farbe und Licht mit derselben Farbfrequenz kann die Wirkung verstärken. Achtgegeben werden sollte darauf, dass die Augen des Tieres nicht direkt in Kontakt mit dem Farblicht kommen.

Hinweise

Die Arbeit mit Edelsteinen erfordert Neugier, die Bereitschaft, ungewohnte Wege zu gehen, und sie als Ergänzung von herkömmlichen Verfahren zu verstehen. Dennoch sollte auf die Qualität geachtet und nicht beim Preis gespart werden. Gerade im Onlinehandel gibt es viele künstliche Imitationen. Auch auf gefärbte oder massiv bearbeitete Edelsteine sollte in der Anwendung verzichtet werden. Holen Sie sich ggf. die Expertise von Fachleuten, die Sie optimal beraten. Nur wenn die Steine rein, unbelastet und möglichst bearbeitungsfrei sind, können sie ihre natürliche Kraft entfalten. Dies führt zum häufig diskutierten Punkt der Reinigung: Noch immer wird oft empfohlen, Steine zum „Abstrahlen“ bzw. „Aufladen“ in die Sonne zu legen oder sie dem Einfluss des Mondes auszusetzen. Dies lässt sich keineswegs pauschalieren. Bevor Sie einen Stein in die Sonne legen, der dies vielleicht gar nicht braucht, ist es zielführender, ihn einige Minuten unter einen kalten Wasserstrahl zu geben oder über Nacht in eine Amethystdruse zu legen. Dann kann der Edelstein häufig wieder wie neu eingesetzt werden.

Zu bedenken geben möchte ich auch, wenn mehrere Tiere im Haushalt leben, wie sich durch den Einsatz eines oder mehrerer Edelsteine das Gesamtgefüge verändert: Ist das Verhalten untereinander anders? Zeigt ein Tier neue Reaktionen? Hier dürfen niemals die systemischen Einflüsse in Beziehungen außer Acht gelassen werden. Falls Ihnen auffällt, dass ein Tier einen Stein demonstrativ ablehnt, beachten Sie, dass in der Steinheilkunde zwischen Lern- und Beziehungssteinen unterschieden wird. Letztere fördern Ressourcen des Tieres, Besonderheiten und positive Eigenschaften zu Tage, während erstere dort wirken, wo es Hindernisse und Herausforderungen gibt und das Tier zuerst aus der Komfortzone geführt wird. Gerade Lernsteine schicken das Tier in eine Entwicklungsphase, die anfangs nicht unbedingt bereitwillig angegangen werden möchte. Dranbleiben ist angesagt!

Fazit

Die moderne Steinheilkunde sieht sich nicht als Ersatz für schulmedizinische oder bewährte tierheilkundliche Verfahren, sondern möchte sanft im Hintergrund wirken und andere Methoden unterstützen. Die Wirkprinzipien zeigen: Entstehungsweise, Farbgebung, Kristallstruktur und Mineralstoffe bilden eine verwobene Charakteristik, die jeden Stein einzigartig macht. Gerade bei Tieren können mit Edelsteinen in der Praxis sowie zu Hause neue Wege gegangen werden, indem sie zu mehr Wohlbefinden begleitet werden. Das wünsche ich Ihnen und Ihren Tieren!

PHILIPP FEICHTINGER
Heilpraktiker

Energie- und Entspannungsmethoden, Klanganwendungen, Hypnose, Bioresonanz, Dozent und Autor

office@nhp-feichtinger. at

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