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Ein guter Plan - Unsere Langzeitbeobachtung

Gesundheit ist kein Zufall. Sie entsteht, wenn vieles zusammenkommt. Das war der Startpunkt für die groß angelegte GladiatorPLUS-Langzeitbeobachtung* – bei der auch Jonathan und seine Stute Ima (Foto) teilnahmen

Es war vor gut einem Jahr, als Jonathan am Paddock stand und seine Stute Ima betrachtete. Die Hinterbeine des Niederländischen Warmbluts: wie immer dick angelaufen, fast elefantenartig. Die Fesselbeugen: schorfig, rissig, trocken. Offene Stellen, die nicht heilen wollten. Dazu die Sorge: Ima wurde einfach nicht tragend – dabei hatte sie früher drei gesunde Fohlen bekommen. Tierheilpraktiker begegnen solchen Situationen regelmäßig in ihrer Praxis. Und sie kennen auch das, was danach kommt: Die Tierbesitzer haben schon vieles versucht, viel Geld ausgegeben. Sie sind motiviert – anfangs. Doch wenn sich nach vier, fünf Wochen nicht die erhoffte Besserung einstellt, brechen sie ab. Der nächste Ansatz wird gesucht.

Mangelnde Therapietreue ist eine der größten Herausforderungen in der tierheilpraktischen Arbeit. Tierbesitzer beenden Therapien oft vorzeitig oder setzen Empfehlungen irgendwann nicht mehr konsequent um. Die Gründe sind vielfältig: unrealistische Erwartungen, Überforderung – oder schlicht die Unsicherheit, ob man noch auf dem richtigen Weg ist, wenn sich zunächst nichts oder sogar eine Erstverschlimmerung zeigt. Genau hier setzt eine Frage an, die für die therapeutische Praxis hochrelevant ist: Was braucht es wirklich, damit Tierbesitzer dranbleiben? Und wie lässt sich ein ganzheitlicher Ansatz so gestalten, dass er im Alltag tatsächlich funktioniert – über Wochen und Monate hinweg? Denn Veränderungen brauchen oft Zeit.

Das, was Jonathan beängstigend nennt: Imas Ausgangszustand

Guter Auftritt: Imas Beine einige Monate später

SCHRITT FÜR SCHRITT ZUM ZIEL

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Ima und viele andere der teilnehmenden Hunde und Pferde sind auch im Video zu sehen.

Eine Langzeitbeobachtung* über zwölf Monate
Aus dieser Frage entstand bei GladiatorPLUS die Idee zu einer groß angelegten Langzeitbeobachtung*: 60 Tiere – 48 Pferde und 12 Hunde wurden ein Jahr lang begleitet. Sie zeigten typische Problematiken: chronische Hautprobleme, Stoffwechselbelastungen, Verdauungsstörungen, wiederkehrende Infekte. Also genau die Fälle, die viele aus ihrer Praxis kennen und die selten mit einer einzigen Maßnahme zu lösen sind. Wo nötig, kamen die GladiatorPLUS-Milieutherapeutinnen selbst vorbei. Sie nahmen sich Zeit. Fragten nach. Unterstützten mit allem, was das Körpermilieu stärkt: von Futter- und Haltungsberatung über individuelle Therapien bis Bioresonanz. Auch Jonathan und Ima bekamen Besuch.

„Ich war wirklich froh, als es losging“, erinnert sich Jonathan. Denn diesmal gab es einen konkreten Plan. Die Fütterungsmenge für die GladiatorPLUS Milieufütterung war schnell berechnet: Für Imas 600 Kilogramm bedeutete das 30 Milliliter täglich – von einer All-inone-Essenz aus Premium-Naturstoffen, die dazu beitragen können, das Körpermilieu ernährungsphysiologisch zu unterstützen. Doch den Milieutherapeutinnen ging es um weit mehr. Mit ihnen analysierte Jonathan Imas gesamte Lebenssituation. Wie war die Haltung? Stimmte die Mineralstoffversorgung? Gab es Stressfaktoren? Welche anderen Präparate bekam sie – und waren diese sinnvoll? Eine Herangehensweise, die dem entspricht, was gute Therapeuten tagtäglich praktizieren: den Blick aufs große Ganze. Was viele Teilnehmende der Anwendungsbeobachtung* überraschte: Der Fokus lag nicht ausschließlich auf dem Tier. Im Zentrum stand gp365 – ein von GladiatorPLUS entwickeltes Konzept, das zeigt: Neben Fütterung, Haltung und individuellen Therapien sind es vor allem die eigenen Prinzipien und Gewohnheiten, die beeinflussen, wie es einem selbst und dem Pferd geht. „Tiere spiegeln uns oft deutlicher, als wir denken“, sagt GladiatorPLUS-Gründer Manuel Kirsch. „Im Laufe des Jahres haben viele der Teilnehmer gemerkt, dass nicht nur ihr Tier, sondern auch sie selbst sich entwickeln. Und dass sie ein besserer Tierbesitzer werden.“ Ein Aspekt, der therapeutisch hochrelevant ist: Wenn Tierbesitzer spüren, dass sie selbst Teil der Lösung sind, steigt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.