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Tierwissen für Kids: Tiere auf dem Bauernhof

Wer schon mal auf einem Bauernhof war …

der wird sicher viele Tiere gesehen haben, auch wenn es heute nicht mehr alle Tiere auf allen Bauernhöfen gibt. Häufig haben die Bauern nur eine oder zwei Tierarten, damit sie sich so besser um die Tiere kümmern können. Schweine und Kühe sind meistens dabei. Aber auch Schafe, Hühner, Gänse und Enten gibt es oft zu sehen.


Hühner legen Eier

Dass Hühner Eier legen, weiß natürlich jedes Kind. Allerdings stimmt es nicht, dass jedes Huhn jeden Tag ein Ei legt, denn in Wirklichkeit sind es nur vier bis fünf pro Woche. Hühner, die auf einem Bauernhof leben, dürfen meist frei draußen herumlaufen und dienen dem Bauern tatsächlich zur Eiproduktion. Diese Bauernhofeier schmecken dann natürlich auch viel besser, als Eier aus der Legebatterie!


Gänse und Enten schnattern den ganzen Tag

Die schönen weißen Gänse, wie wir sie heute kennen, leiten sich von den Graugänsen ab, die man früher nur in Mitteleuropa sah. Das Besondere an Gänsen sind ihre Beziehungen zueinander. Die Tiere verbindet ein starkes soziales Band zueinander. Gänse wählen für ihr Leben nur einen Partner, mit dem sie jedes Jahr erneut brüten und Küken großziehen. Stirbt dieser Partner, bleiben sie den Rest ihres 25 Jahre langen Lebens alleine. Da sie schnattern wie Enten und beide gerne gründeln, leben auf Bauernhöfen Gänse und Enten meist zusammen.


Schweine lieben es sauber!

Unsere Hausschweine sind entgegen ihrem Namen sehr saubere und auch schlaue Tiere. Gibt man ihnen im Stall genügend Freiraum, dann teilen sie sich ihren Platz in ein Esszimmer, ein Schlafzimmer und eine Toilette ein. Anders als Kühe, die ihre Kuhfladen überall einfach fallen lassen, benutzen Schweine nur den dafür vorgesehenen Platz als Toilette und würden niemals ihr Geschäft an ihrem Ess- oder Schlafplatz verrichten. Leider sind ihre Boxen aber oft viel zu klein, sodass sie gezwungen sind, entgegen ihrer Natur zu leben. Für Bauern dienen Schweine meist als Fleischlieferanten und werden deshalb oft mit einem halben Jahr geschlachtet.


Pferde sind zum Reiten da

Das war nicht immer so, denn früher dienten Pferde als Arbeitstiere auf fast jedem Bauernhof. Sie waren bei der Erledigung der Feldarbeit unverzichtbar, zogen den Pflug und den Wagen, um die Ernte einzufahren. Heute macht der Bauer oder die Bäuerin diese Arbeiten mit dem Traktor, sodass man Pferde auf Bauernhöfen nur noch selten sieht.


Schafe produzieren mehr als unsere Pullover

Obwohl Schafe immer wieder als „dumm“ bezeichnet werden, sind sie in Wirklichkeit sehr intelligent. Sie wissen genau, was sie tun und sie wissen auch genau, was der Hund, der ihre Herde bewacht, von ihnen will.

Bauern halten sich Schafe zur Wollproduktion für unsere Pullover und Wolldecken, aber auch zur Milchproduktion, denn aus der Milch wird Käse hergestellt und Schafskäse essen wir Menschen sehr gerne.


Kühe geben Milch

Die Kühe werden auf einem Bauernhof für die Milchproduktion gehalten und deshalb zweimal täglich gemolken. Während das früher die Mägde per Hand durchführten, erledigt das heute eine Melkmaschine. Die Milch wird dann von einem Milchtankwagen abgeholt und in die Molkerei gebracht, wo sie verarbeitet und in Tüten und Flaschen abgefüllt wird. Aber auch Käse, Butter, Joghurt, Sahne und Quark wird aus Milch hergestellt.

                                                        

Fotos: Agency Animal Picture, Shutterstock, chris74, Gerhard Seybert, DenisNata, sevaljevic, Fotolyse M.studio, Katja Xenikis, Africa Studio, Wolfgang Mücke - Fotolia.de

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