Den besten Freund des Menschen über die Feiertage hinweg beruhigen – diese natürlichen Mittel können helfen
Naht das Jahresende, steht für die meisten eine besinnliche und entspannte Zeit mit der Familie an. Allerdings können die Feiertage auch mit einer Menge Stress einhergehen: Geschenke wollen besorgt, das Haus auf Vordermann gebracht und außergewöhnliche Festmähler vorbereitet werden. Dieser Stress geht an dem besten Freund des Menschen nicht spurlos vorbei. Was Hundehalter während des Jahreswechsels beachten sollten und welche natürlichen Hilfsmittel Erleichterung verschaffen können, erfahren Sie hier.
Auch Hunde erleben Weihnachtsstress: So zeigen die Vierbeiner ihre Überforderung
Wer sich in der Vorweihnachtszeit angespannt fühlt, lässt sich Studien zufolge oft von seinen Vierbeinern trösten. Doch genau das geht auf den besten Freund des Menschen über: Schließlich spürt dieser, dass Hektik und Leistungsdruck Sie belasten. Dazu kommt, dass Alltagsabläufe in der Vorweihnachtszeit aufgrund der zahlreichen Erledigungen hektischer ablaufen als sonst. Mehr Besuch kündigt sich an und übliche Routinen werden verworfen. Das alles sind Punkte, die für Hunde eine Belastung darstellen. Zusammengenommen erhöhen Sie den Stress des Tieres erheblich. Während wir uns durch diverse Hilfsmittel schnell wieder beruhigen können – etwa durch einen nikotinfreien Vape zwischendurch – können Hunde ihre Anspannung nur schwer abbauen. Besitzer erkennen sie an Folgendem:
- Magen-Darm-Beschwerden: Bei Stress tendieren Hunde dazu, weniger zu fressen oder gar Durchfall zu bekommen.
- Innere Unruhe: Der Vierbeiner kommt nicht zur Ruhe, wirkt nervös und jault häufig. Hinzu können ständiges Zittern oder vermehrtes Hecheln ohne körperliche Anstrengung kommen.
- Angst: Ein klares Zeichen ist die häufig eingeklemmte Rute des Hundes. Ängstliche Vierbeiner suchen oft auch vermehrten Körperkontakt zu Herrchen und Frauchen.
Wichtig ist, die Anzeichen für einen gestressten Hund rechtzeitig zu erkennen. Nur in diesem Fall können Hundehalter rechtzeitig entgegensteuern und ihrem vierbeinigen Freund dabei helfen, die Feiertage zusammen mit der Familie zu genießen.
Ursachen für die tierische Unruhe zum Jahreswechsel
Doch welche Faktoren tragen zum Feiertagsstress des Hundes bei? Nicht nur veränderte Routinen oder Hektik der Besitzer wirken sich negativ auf das Wohlbefinden des Haushundes aus. Meist sind es ungewohnte Reize wie vermehrter Lärm durch Besuch, die den Stresspegel erhöhen. Ein Beispiel stellen die Feuerwerkskörper an Silvester dar, die viele Hunde instinktiv in die Flucht treiben. Zu den Reizen gehören auch neue Gerüche: Neu gekaufte Dekorationen, blinkende Lichter und laute Musik tragen in unseren Augen zum Weihnachtsfeeling bei. Für Hunde stellen sie aber eine chaotische Kulisse dar, die einer Reizüberflutung gleicht.
Tipps und Tricks für Hundehalter – Feiertagsstress entgegenwirken
- Routinen bestmöglich beibehalten: Fütterungs- und Gassizeiten sollten möglichst beibehalten werden. Das gibt dem Vierbeiner Sicherheit im Alltag und Halt in unsicheren Zeiten.
- Entspannte Pausen einplanen: Nicht nur wir brauchen zwischendurch Verschnaufpausen – sie tun auch unserem besten Freund gut. Wer hin und wieder die Füße hochlegt, trägt zur Entspannung seines Hundes bei.
- Mit vertrauten Spielzeugen beschäftigen: Ein Spiel mit vertrauten Spielzeugen baut Stress ab und lenkt von der zusätzlichen Hektik in der Weihnachtszeit ab.
Natürliche Hilfsmittel zur Hand nehmen
Es gibt einige natürliche Wirkstoffe, die Sie zur Hand nehmen können, um Ihrem Hund zu helfen. Dazu gehört Cannabidiol: Der Bestandteil der Hanfpflanze wirkt nicht-psychoaktiv und beruhigend. Damit ähnelt CBD stark Baldrian: Letzterer reduziert die Reizweiterleitung und trägt deshalb genauso gut zu einem entspannten Gemütszustand bei. Wählen Sie einen der Wirkstoffe für Ihren Vierbeiner aus, sollten Sie diesen möglichst langsam einführen, um zunächst einmal die Verträglichkeit zu prüfen. Wichtig ist auch, die pflanzlichen Wirkstoffe nicht erst im Falle eines gestressten Hundes anzuwenden. Die Effekte entfalten sich nämlich am besten, wenn die Wirkstoffe vorbeugend zum Einsatz kommen – also etwa ein bis zwei Wochen vor den Feiertagen.
Bild ki-generiert
Text Paulina W. 12-25